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Herzlich Willkommen bei projekt Anna 

netrebko-mit-j-und-w-staltmaierUnser gemeinnütziger Verein hat sich seit seiner Gründung 2004 zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Heim-/Waisenkindern und sonstiger bedürftiger Kinder, Jugendlicher und Heranwachsender in Kaliningrad und im Kaliningrader Gebiet zu verbessern und deren Ausbildung zu fördern. Darüber hinaus sollen mit den Geldspenden die Heime mit allem Notwendigen ausgestattet werden. Der Bedarf reicht von Möbeln über Kleidung, Spielgerät und Schulmaterial bis hin zu baulichen Verbesserungen.

 

Projekte 2019, die dringend Unterstützung benötigen

"Glaube an Wunder":  Diese Einrichtung ist im Kindergebietskrankenhaus untergebracht und kümmert sich vor allem um langzeitkranke Kinder. Eine wichtige Arbeit umfasst die Betreuung und Rehabilitation der kranken Kinder. Neu ist die Einrichtung eines mobilen Palliativhospizes. Solche Einrichtungen gibt es nur auf private Initiative. Es fehlen noch Medikamente und medizinische Geräte. projekt Anna unterstützt diesen Verein mit finanziellen Mitteln, soweit dies möglich ist.

"Chance": Diese Einrichtung betreut junge Familien. Die Beratung und Hilfen gelten Schwangeren, Mütter mit Säuglingen und Kleinkindern. Diese Mütter werden von projekt Anna finanziell unterstützt, um das Nötigste für die Kleinen zu beschaffen.

"Assoziation Kinderreiche Familien (AKF)": Ca. 950 Familien werden von der Assoziation Kinderreiche Familien (AKF) betreut. Die Selbsthilfegruppe finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Damit können nicht alle Hilfeleistungen, die notwendig wären, finanziert werden. Wirksame Hilfe scheitert oft an Kleinigkeiten wie Schulausstättung für die Erstklässler und Bastelmaterial. projekt Anna unterstützt AKF mit Geldzuwendungen.

"Sozialzentrum Kaliningrad": In diesem ambulaten Mutter-Kind-Zentrum erfolgt Beratung und finanzielle Unterstützung sowie psychotherapeutische Behandlung von Kindern, deren Verhältnis zur Familie gestört ist. Es handelt sich hierbei um Kinder aus prekären Familien, deren Mütter relativ jung sind und mit der Familiensituation überfordert sind. projekt Anna unterstützt das Sozialzentrum mit finanziellen Zuwendungen.
In der Außenstelle Mamonowo werden künftige Pflegeeltern auf ihre Aufgabe vorbereitet. Zusätzlich zur Betreuung von Kindern mit Störungen gibt es hier eine Kindertagesstätte, begleitet von Sozialarbeitern und Psychologen. Die Ausstattung bedarf dringend einer Renovierung.
Die neue Außenstelle in der Levitanstraße in Kaliningrad betreut viele Familien, die sozial ausgegrenzt sind. Auch hier bedarf es Spenden für finanzielle Unterstützung.

"Wissenstransfer für die Betreuung und Förderung von Behinderten": In Russland sollen nun auch die Behinderten entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert und ausgebildet werden. Da das Sozialministerium zu dieser neuen Aufgabe bisher keine Erfahrungen sammeln kpnnte, will projekt Anna zur Bewältigung dieses neuen Aufgabengebiets beitragen. Geplant ist, dass eine russische Delegation sich bei uns in Deutschland über die Möglichkeiten der Behindertenarbeit informiert. Hier wartet noch sehr viel Arbeit auf projekt Anna, für die wir auch Spenden benötigen.. 

Was ist projekt Anna

„Ein Kind konnten wir adoptieren, viele andere mussten wir zurücklassen", erzählen die Vereinsgründer Juliane und Wolfgang Staltmaier über ihren Besuch im Waisenhaus in Novostrojevo bei Kaliningrad. Mehr als zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass die beiden Anna adoptierten und sie aus einem verwahrlosten Waisenheim nach München holten. Für Anna ist damit ein Traum wahr geworden, den viele Kinder in Kaliningrads Waisenhäuser träumen: Sie hat eine Familie gefunden.
Juliane und Wolfgang Staltmaier entschlossen sich daraufhin, eine Initiative zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Waisen- und Heimkindern im Kaliningrader Gebiet zu gründen und benannten sie nach ihrer Tochter: „projekt Anna – Waisenhäuser Kaliningrad e. V." Die Gründungsversammlung wurde am 07.07.2004 von den zwölf Gründungsmitgliedern abgehalten. Bereits zum Ende des Jahres zählte der Verein 120 Mitglieder und Spender. Im Jahr 2005 folgten die ersten Projekte, die Betreuung der Heime Novostrojevo und Pravdinsk, sowie verschiedene Fundraising Aktionen wie beispielsweise die Versteigerung von Bildern und Druckgrafiken durch Michael Runschke oder diverse Basare zugunsten von projekt Anna. Im darauffolgenden Jahr wuchs der Verein weiter und bekam das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) zuerkannt. Das Siegel steht für Spendensicherheit und Transparenz und ist für manche Spender die Voraussetzung für Zuwendungen. Aufgrund der vielfältigen Hilfsmöglichkeiten für Kinder in Not benannte man sich 2007 in „projekt Anna – Kinderhilfe Kaliningrad e. V." um. Im Jahr 2010 gelang es dem Verein schließlich, Anna Netrebko als Schirmherrin zu gewinnen. Heute betreut projekt Anna eine Vielzahl an Projekten im Kaliningrader Gebiet, dazu zählen derzeit vier Kinderheime, ein projekt Anna Haus zur Vorbereitung von jugendlichen Heimbewohnern auf ein selbständiges Leben und diverse andere Projekte wie eine Suppenküche, Unterstützung für alleinerziehende Mütter oder Ferienprogramme.

Juliane Staltmaier erhält "Europa-Medaille für besondere Verdienste"

MedallienubergabeAm Mittwoch, den 6. Mai war ein großer Tag für Juliane Staltmaier und "projekt Anna". Als eine von 277 Menschen, die seit 1990 diese Auszeichnung erhalten haben, wurde Frau Staltmaier mit der "Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem vereinten Europa" geehrt. Ihr Engagement für die Kinderhilfe Kaliningrad ist seit vielen Jahren einzigartig. Nun wurde sie öffentlich dafür gewürdigt. Gerade kam sie von einer Reise aus Kaliningrad zurück und hatte so einen ganz aktuellen Stand zu den Gegebenheiten vorort. Sabine Buchwald von der Süddeutsche Zeitung hat einen wunderbaren Bericht  über Juliane Staltmaier und "projekt Anna" geschrieben, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Und dann noch unsere große Bitte: Unterstützen Sie uns! Seit dem Ukraine Konflikt ist es schwer Spender zu aktivieren. Aber die Kinder von "projekt Anna" brauchen Ihre Hilfe. Und gerade jetzt, noch mehr denn je.

Alles für Anna